Singener Wochenblatt - Lokalausgabe Radolfzell
Singener Wochenblatt aktuelle Nachrichten aus der Region Die Woche im Print Online Archiv des Singener Wochenblattes Kleinanzeigen im Internet Die Region im Internet Veranstaltungen im Landkreis
Unsere Mediadaten
 Service
  Jobs bei uns
  Ärztetafel
  Notdienste
  Kleinanzeigen
  Termine
  Archiv
 
 Teilausgaben
  Singen
  Hegau
  Radolfzell
  Stockach
 
 Rubriken
  Kultur
  Politik
  Regionales
  Sport
  Wirtschaft
 
 Specials
  Der Bunte Hund
  Bildergalerie
  Kochrezepte
  Rückblicke
  Zeiten
 




 

* Mittwoch, den 7. Januar 2009

Ein Kracher nach dem anderen

Dreikönigsfrühschoppen der Höri-Zünfte in Moos

Moos (pud). Mit kräftigen Knallern starteten die Narrenvereine der Höri in die fünfte Jahreszeit. Ort des Geschehens war das Bürgerhaus in Moos. Dorthin hatten die Bankholzer Joppen die Höri-Zünfte am Sonntag zum traditionellen Dreikönigsfrühschoppen eingeladen. Der erste Knall, den Mike Lindauer vor dem Narrenpalast abfeuerte, kam aus einer Kanone des einstigen Kriegervereins. Das Geschütz aus dem Jahre 1936 wurde eigens zum närrischen Auftakt restauriert. Fünf weitere Kracher folgten an diesem unterhaltsamen Vormittag. Dies waren die Beiträge der Joppen, der Bützigräbler Iznang, der Mooser Rettiche, der Büllebläri Weiler sowie die Stimmungsmacher des Musikvereins Bankholzen unter der Leitung von Berndt Maurer. Vier Holzer der Joppen legten gleich einen rasanten Auftakt hin. Zum Schlager "Aber Dich gibt's nur einmal für mich" feierten die Holzer ihr wichtigstes männliches Markenzeichen, das sich als in der Hose versteckte Bierflasche herausstellte. Das Publikum, darunter Landvogt Wolfgang Jentsch mit Gattin, ging begeistert mit. Die Bützigräbler jagden zwei Komorane mit Scheinwerfern, einem Filmteam und dem Brutaufseher, gespielt von Rolf Zimmermann. "Komorane sind nicht Fisherman's Friends", meinte er. Auch die "protzige Hütte" im neuen Strandbad und das geplante Feuerwehrhaus kamen unter Beschuss. Das Haus brauche man, um die Sporthalle zu löschen, die nie gebaut werde. Seine Familie stellte "Emil" (Sandra Hugenschmidt) vor. Ein Bruder sei sehr intelligent und an der Uni Heidelberg: in Spiritus aufbewahrt, weil er zwei Köpfe habe. Ein närrisches Feuerwerk schossen die Büllebläri ab. Vorgestellt von "Polizistin" Brigitte Wiedemann, wetteiferten zehn Jungfrauen um die Krone einer Miss Höri. Natürlich hatten sich gestandene Männer in BH, Dirndl oder Brautkleid gezwängt. Nimmt man den flotten Frühschoppen mit den spaßigen Ideen zum Maßstab für das Kommende, darf man auf eine tolle Fastnacht auf der Höri hoffen.

Zurück zur Übersicht

Mediadaten des Singener Wochenblattes Verteilgebiete des Singener Wochenblattes Kontakt zum Singener Wochenblatt
© Singener Wochenblatt GmbH + Co. und HJF Kontakt 2001
Kontakt:
verlag@wochenblatt.net, Hadwigstraße 2a, 78224 Singen
Telefon: 07731/8800-0, Telefax: 07731/8800-36