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Mittwoch, den 17. Dezember 2008
JBO auf hohem Niveau Weihnachtsfeier mit zahlreichen Auszeichnungen
Radolfzell (pud). Nicht weniger als 41 Auszeichnungen sowie zwei seltene Ehrungen prägten die Weihnachtsfeier des Jugendblasorchesters (JBO) und des Bläservororchesters der städtischen Musikschule Radolfzell. Im Beethovensaal der Schule erinnerte am vergangenen Samstag Dirigent Ladislaus Vischi an besondere Höhepunkte der abgelaufenen 12 Monate. Musikalisch bewies das JBO seine Klasse beim Wertungsspiel in Villingen-Schwenningen, wo es die Auszeichnung "l;sehr gut"l; erreichte, und beim Internationalen Jugendmusikfestival in Schwäbisch Hall im Frühjahr. Dort schloss es sogar mit "l;hervorragendem Erfolg ab. Damit gelang "l;nach langer Zeit der Aufstieg in die Höchstklasse"l;, so Vischi. Das absolute Großereignis als musikalischer Botschafter war die USA-Reise im August. "l;Wir sind da"l; - diesen Ausspruch des Musikers Philipp Mutter beim Anflug auf Chicago, deutete Vischi auf besondere Weise. "l;Wir"l; verstand er im Sinne einer Gemeinschaft, ein gemeinsames Ziel zu haben, "l;da"l; im Sinne, dieses auch erreicht zu haben. Das Ziel tatsächlich erreicht hätten die Jugendlichen, wenn sie in 30 Jahren noch davon erzählen würden, meinte er. Das hohe Niveau des JBO zeigte sich auch an der Vielzahl der vergebenen Jugendmusikerleistungsabzeichen. Ulrich Kiecza, Präsident des Blasmusikverbands Hegau-Bodensee, ehrte 27 Musiker mit Bronze und 14 mit Silber. Besonders freute er sich über eine "l;erhebliche"l; Steigerung: Im Vorjahr waren insgesamt "l;nur"l; 27 Jugendliche ausgezeichnet worden, davon allerdings drei mit Gold. Dann waren laut Kiecza "l;zwei junge, hübsche Herren"l; an der Reihe. Oboist Simon Barthold und Posaunist Markus Schreiber wurden für 10-jährige Mitgliedschaft im JBO geehrt - ein Ereignis, das es noch nie im JBO gab. Die Auszeichnung sei auch als "l;Ansporn und Motivation"l; zu verstehen, so der Präsident. Vischi danke den beiden für die vielen Proben und Reisen, zum Beispiel nach Japan, USA und Tschechien. Musiziert wurde an diesem Nachmittag übrigens auch. Sehr eindrucksvoll sang Larissa Ade, die normalerweise Flöte spielt, die Solostimme zu Louis Armstrongs Evergreen "l;What a wonderful world"l;. 
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